Wichtige Fragen - Facelift


Merke: Facelift
Aufgrund der mikrochirurgischen Technik bei einem gesunden Patienten, d. h. Nichtraucher, kein Bluthochdruck, keine Zuckerkrankheit, keine Hepatitis etc., sind bereits 10-14 Tage nach der Operation keine Schwellungen mehr zu sehen. Eine zusätzliche Antibiotika-Einnahme über 5 Tage ist immer zu empfehlen. Die OP wird teils in Vollnarkose, überwiegend in örtlicher Betäubung (siehe Tumeszenzanaesthesie) durchgeführt und dauert ca. 2-3 Stunden.
Am 1. Tag nach der OP erfolgt die Entfernung des Verbandes, danach sollte der Patient möglichst oft kühlen (Kühlelemente). Die Fäden werden nach 8-10 Tagen gezogen. Bis zum Fädenziehen ist absolute Ruhe und Schonung angezeigt. D. h. auf dem Rücken schlafen, nicht zu oft lachen, nicht grimassieren und keine anstrengende Arbeit verrichten, damit die abgelöste Haut wieder schön anheilt. Die Narben sind mit einem Wundverschlusspflaster versorgt und sollten vom Patienten selbst nicht entfernt werden. Kleinere Blutergüsse bedürfen keiner Therapie. Größere Blutergüsse müssen sofort dem Arzt gemeldet werden. Nach Entfernung der Fäden sind noch leichtere Schwellungen möglich, manuelle Lymphdrainagen durch medizinische Fachkosmetikerinnen können dann helfen. Ein Spannungsgehühl der Haut und manchmal auch leichte Gefühlsstörungen bzw. taubes Gefühl im Bereich der Wangen/Ohren für 4-6 Wochen sind möglich. Haarewaschen ist frühestens nach 5 Tagen erlaubt. Sauna, Höhensonne und Sport sollten 4 Wochen lang gemieden werden. 4 Wochen nach der OP sollten Sie einen Seidenschal um den Hals tragen. Nach 4 Wochen können Sie Spezialkosmetik verwenden. Haare färben frühestens nach 4 Wochen möglich.