Glaubersalz – der Anfang einer Fastenkur

Bevor man sich etwas Gutes tun möchte, sollte man sich erst mal darüber informieren, welche Stoffe oder welche Konzentrate überhaupt dem Körper zugeführt werden sollen. Bei Glaubersalz handelt es sich um ein Abführmittel, welches vom Aussehen her, kleinen farblosen Kristallen ähnelt. Glaubersalz, auch Karlsbader Salz genannt, wird entweder industriell gewonnen oder Mineralwasser wird eingedampft. Der hierbei entstandene Stoff nennt sich Natriumsulfat.

 

Entwässern Sport

Der Körper soll sich entschlacken und entwässern. Dies gelingt gut mit einer Fastenkur. Auch Heilfasten ist eine gute Möglichkeit, um dem Körper neue Energie zu schenken. Eine Fastenkur dauert in der Regel zwei bis drei Wochen. Zum Anfang nimmt man das Glaubersalz ein. Hierdurch entsteht eine Art Durchfall, bei dem sich der Darm komplett entleert. Danach kann man direkt mit dem Heilfasten beginnen.
Erwachsene lösen hierfür 10 bis 20 Gramm des Salzes in 250 Milliliter Wasser auf. Die Lösung schmeckt nicht besonders gut, deshalb kann man, um den furchtbaren Geschmack zu überdecken, das Salz mit Fruchtsäften verdünnen. Nach circa acht Stunden sollte dann die Wirkung einsetzen. Es empfiehlt sich, die Maßnahme morgens zu beginnen, da man abends, bzw. mitten in der Nacht sonst durch heftigen Durchfall geweckt werden könnte. Es empfiehlt sich ebenfalls, den Tag in der Nähe einer Toilette zu verbringen und sich nichts vorzunehmen.

In den Stunden nach der Einnahme, bewirkt das Glaubersalz, dass sich der Flüssigkeitsanteil des Stuhls erhöht (das Volumen des Stuhls steigt in die Höhe) und der Darm daraufhin ein Signal bekommt zur kompletten Entleerung. Dies kann dann relativ plötzlich passieren. Der Durchfall kann als sehr heftig wahrgenommen werden. Da man durch den Prozess viel Wasser verliert, sollte man gleichzeitig viel Wasser zu sich nehmen. So bleibt auch der Kreislauf stabil.
Diese Art, eine Fastenkur zu beginnen, hat sich bewährt. Der komplette Organismus wird entwässert und somit kann sich der Körper erholen. Der Körper kann sich entgiften. Da man beim Fasten, in den ersten zwei bis drei Tagen nur wenig feste Nahrung zu sich nimmt, kann einem diese Zeit sehr schwer vorkommen. Doch danach hat sich der Körper daran gewöhnt, man hat kein Hungergefühl mehr und man fühlt sich ausgesprochen gut und fit. Ist die Fastenkur vorbei, sollte man vorerst mit kleinen Mahlzeiten beginnen. Zu anfangs darf es ein Apfel sein oder eine Suppe. Nach und nach wird der Umfang größer, bis man schließlich seine alten Essensgewohnheiten wieder erlangt hat. Jedoch wird solch ein Heilfasten auch dafür genutzt, um die Ernährung umzustellen und quasi neu zu beginnen. Eine Ernährungsumstellung nach solch einer Fastenkur fällt einem sicherlich einfacher, wenn man gerade frische Energie getankt hat.

Durch eine Kur, angefangen mit Glaubersalz, hatte der komplette Organismus die Chance sich zu entwässern und zu entschlacken. Die Giftstoffe sind aus dem Körper heraus. Jetzt ist es Zeit für einen neuen Lebensabschnitt. Vor allem eine gesündere Lebensweise.